Ponys im Fahrsport

Schon seit ich mein erstes Pony 'Skunky' besitze, bin ich mit Pony und Wagen an Turnieren unterwegs. Angefangen habe ich an kleinen Spass-Prüfungen, wobei ich von Anfang an sehr erfolgreich war.
Mittlerweile (seit 2019) bin ich auch im nationalen Fahrsport unterwegs. Bis jetzt bin ich die Vollprüfungen 2-spännig gefahren. Das Ziel wäre jedoch, es irgendwann 4-spännig zu meistern.

Das Kegelfahren "Töggele"
Der Parcours mit maximal 20 Toren ist in der Regel auf Wiese oder auf Sand
aufgebaut. Ein Tor, bestehend aus zwei Kegeln mit aufgesetzten Bällen, ist in
vorgegebener Zeit möglichst ohne Ballabwurf zu durchfahren.
Die Kegel-Tore sind mit einer roten Zahl auf der rechten Seite und einer weissen
Zahl auf der linken Seite durchnummeriert. Wer den Parcours falsch fährt, oder ein Tor auslässt, resp. von der falschen Seite fährt, ist disqualifiziert. Pro abgeworfenem Ball werden 5 Strafpunkte und pro angebrochener Sekunde über dem Zeitlimit 0,5 Strafpunkte verrechnet.

Das 'Töggele' wird an einer Voll- oder Kurzprüfung immer am Schluss ausgeführt. Somit fällt damit der Entscheid über den Sieg. Beim 'Töggele' wird die Dressurausrüstung verwendet, mit Wagen und entsprechender Bekleidung.

Die Dressur
Elegant und stilgetreu fahren die Fahrer ihre Gespanne auf einem Dressurviereck vor. Die vorgeschriebenen Lektionen sind auswendig und mit grosser Genauigkeit zu fahren.
Die Dressuraufgabe besteht, wie beim Reiten, vorwiegend aus
bestimmten Hufschlagfiguren die in den vorgegebenen Gangarten (Schritt, Trab, selten auch Galopp) und im verlangten Gangmass (z.B. Arbeitstrab, starker Trab) zu absolvieren sind.
3 Richter haben die schwierige Aufgabe, Regelmässigkeit,
Harmonie und Gehorsam der Pferde sowie Fahrstil und und Hilfegebung) des Fahrers zu beurteilen. Jede Lektion wird mit Noten von 1 bis 10 bewertet.

Die
Dressur ist immer der erste Teil einer Kurz/Vollprüfung.

Der Marathon (auch Geländeprüfung genannt)
Die Königsdisziplin - Dabei werden Fahrer und Groom, wie auch die Pferde und das Material bis ans Limit beansprucht. Die elegante, klassische Dressurkutsche wird im Marathon gegen den stabil gebauten Geländewagen getauscht.

Auf
einer ca. 15km langen, in 2 Abschnitte (sog. Phasen) aufgeteilten Strecke
müssen Ausdauer und Geschicklichkeit der Pferde, Fahrkunst und Gefühl für
Geschwindigkeit des Fahrers, sowie die gute Zusammenarbeit mit den Grooms unter Beweis gestellt werden.
In den Phasen muss mit Hilfe der Stoppuhr das
Geschwindigkeitsgefühls des Grooms und der alle 1'000m auf der Strecke aufgestellten Distanzangaben, die vorgeschriebene Geschwindigkeit eingehalten werden.
Am spannendsten wird es aber in der 'B Phase'.
Hier werden natürliche und künstliche Hindernisse, welche Wasser, Erdhügel, Brücken, Fässer, Baumstämme enthalten, möglichst schnell und fehlerfrei durchfahren.
Bei jedem Hindernis sind maximal 6 Tore von A bis F, markiert mit weisser (links)

und roter (rechts) Flagge in alphabetischer Reihenfolge zu durchfahren. Der beste und schnellste Weg ist selbst auszuwählen. Es gibt verschiedene mögliche Varianten.

Bei dieser P
rüfung wird mit Sportbekleidung gefahren. Einzig Helm und Rückenschutz ist für Groom und Fahrer obligatorisch. Der Groom stabilisiert durch Gewichtsverlagerung in schnellen Kurven die Kutsche und unterstützt den Fahrer häufig beim Wege durch die Hindernisse und kontrolliert die min./max. einzuhaltende Zeit.


PonyTeam Wild


Wir, das "PonyTeam Wild" sind schon seit mehreren Jahren in der Pony-Welt bekannt und erfolgreich unterwegs.

Unser Ziel ist es, den Leuten zu zeigen was man mit einem Pony alles machen kann. Ponys sind längst mehr als einfach Kinder-Reitponys und Rasenmäher auf Nachbars Wiese.

Es gibt Leute die behaupten, Ponys sind gar nicht geeignet für Kinder, was wir jedoch nicht wirklich unterschreiben, sofern man nicht nur ans Reiten denkt.

Unsere Ponys werden ausgebildet und gearbeitet wie Grosspferde.

Als Dank haben wir zufriedene, motivierte 4-Beiner-Freunde im Stall.

An Turnieren sind wir hauptsächlich im Fahrsport unterwegs. 

Ab und zu gibt es auch ein Gymkhana, Holzrücken oder eine Bodenarbeitsprüfung.

 

Hast auch Du Lust, bei uns im Team dabei zu sein, dann melde Dich doch unverbindlich bei Corina!